Projekte & Anträge

Antrag Label "kinderfreundliche Gemeinde"

Standortbestimmung und Auszeichnung «Kinderfreundliche Gemeinde» für Aarberg

Werte Gemeinderatsmitglieder

Familienpolitik ist für die SP Aaberg eine zentrale Thematik.  Wir setzen uns dafür ein, dass Aarberg eine familienfreundliche Gemeinde wird. Darunter verstehen wir:

  • Die Förderung von familienfreundlichen Begegnungs- und Erholungszonen
  • Ein attraktives Spielplatzangebot
  • Ein leistungsfähiger öffentlicher Dienst für Familienbelange
  • Die politische Unterstützung einer guten Schule mit zeitgemässen Infrastrukturen und Schulmodellen
  • Massnahmen für die Schulwegsicherheit und die Umsetzung des Verkehrsrichtplans.

Für uns stehen dabei die Interessen und das Wohl der Kinder im Zentrum. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf die Initiative von UNICEF Schweiz „Kinderfreundliche Gemeinde“¹ hinweisen:

Die UNICEF Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde» (KFG) fördert gezielt die Steigerung der Kinderfreundlichkeit im nächsten Lebensumfeld der Kinder. Gemeinden haben die Möglichkeit, eine Standortbestimmung durchzuführen und mit dem Label «Kinderfreundliche Gemeinde» ausgezeichnet zu werden.

Unsere Nachbargemeinde Lyss hat dieses Verfahren durchlaufen und wurde mit dem Label ausgezeichnet. In der Presse wurde darüber mehrfach berichtet.

Die UN-Kinderrechtskonvention auferlegt den staatlichen Akteuren Pflichten, für welche in der Schweiz in vielen Fällen die Gemeinden für die Umsetzung verantwortlich sind. Die Gemeinde gestaltet auch das unmittelbare Lebensumfeld der Kinder. Die UNICEF Initiative setzt deshalb hier an und fördert gezielt Prozesse zur Steigerung der Kinderfreundlichkeit in den Gemeinden. Der erste Schritt besteht aus einer Standortbestimmung anhand eines Fragebogens. Dabei werden die folgenden Bereiche näher betrachtet:

  • Verwaltung                               - Kinder -& Jugendschutz
  • Bildung                                      - Familien -& schulergänzende Betreuung
  • Gesundheit                               - Freizeit
  • Wohnen, Wohnumfeld und Verkehr

Die Ergebnisse werden von UNICEF Schweiz ausgewertet und auf Wunsch in einem persönlichen Gespräch vorgestellt. Der Gemeinde steht danach frei zu entscheiden, ob sie sich für die Auszeichnung „kinderfreundliche Gemeinde“ bewerben möchte.

Der Nutzen für die Gemeinde besteht darin, dass eine objektive Analyse der Kinderfreundlichkeit vorgenommen wird. Falls gestützt darauf Lücken erkennbar wären und Projekte in Angriff genommen würden, hätte dies sicher eine positive Wirkung auf die Lebensqualität der gesamten Gemeinde. Würde das Label erlangt, könnte dies als Mehrwert im Standort-Marketing eingesetzt werden. Zudem bestünde  die Möglichkeit, sich mit anderen „kinderfreundlichen Gemeinden“ zu vernetzen.   

Die Kosten berechnen sich nach Einwohnerzahl. Der Fragebogen zur Selbstbestimmung samt Auswertung würden sich auf ca. 2000 Franken belaufen. Eine externe Evaluation und der Erwerb des Labels würden ca. 10‘000 Franken kosten.

Wir sind überzeugt, dass dieses durch eine wichtige und anerkannte Organisation verliehene Label in der Öffentlichkeit ein hohes Vertrauen geniesst und für die Gemeinde ein Gewinn ist. Familien fühlen sich bestätigt und verstanden. . Sie wissen, dass dem Wohl ihrer Kinder durch die Gemeinde bestmöglich Rechnung getragen wird.

Die SP Aarberg beantragt, dass die Gemeinde Aarberg sich zum Ziel setzt, das Label „kinderfreundliche Gemeinde“ zu erwerben und die erforderlichen Schritte dafür in Angriff nimmt.  

Gerne unterstützen wir Sie in dieser Aufgabe.

Mit freundlichen Grüssen 

Chantal Hersche

Präsidentin SP Aarberg                                                                                                                                                                             

 

Bring- & Holtag

Die Idee dahinter

Die Idee eines sinnvolles Recyclings soll mit Wiederverwenden statt wegwerfen angeregt und unterstützt werden. Häufig werden noch brauchbare und intakte Gebrauchsgegenstände weggeworfen, die von einer anderen Person weiterhin gebraucht werden können. Aus diesem Grund und im Sinne einer nachhaltigen Abfallbewirtschaftung wird den Einwohnern von Aarberg die Möglichkeit geboten, saubere und intakte Utensilien kostenlos abzugeben. Diese können durch andere wiederum kostenlos mitgenommen werden. Der Bring- und Holtag bietet eine Möglichkeit, diese Gegenstände anderen zur Verfügung zu stellen, anstatt sie wegzuwerfen. Gleichzeitig erachten wir den Bring- & Holtag als Bereicherung in der Vielfältigkeit, die der Aarberger Bevölkerung bereits geboten wird. Zahlreiche andere Gemeinden bieten bereits seit mehreren Jahren erfolgreich einen Bring-& Holtag an. Das Angebot wird rege genutzt. Nun soll auch Aarberg ein solches Angebot erhalten. Ebenso ist es ein Anliegen, dass die SORTEC, als künftiges Entsorgungszentrum, an Bekanntheit gewinnt und künftig von vielen Aarbergerinnen und Aarberger genutzt wird. Mit diesem Anlass soll auch die SORTEC ins Zentrum gestellt werden.

Der Anlass wird so organisiert sein, dass von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr ungebrauchte und funktionstüchtige Utensilien auf das Gelände der SORTEC gebracht werden können, die Eingangskontrolle bestehen müssen und anschliessend zum Mitnehmen angeboten werden. Dazu werden Kaffee und Kuchen angeboten.

Der Anlass soll weder gewinnbringend noch parteipolitisch motiviert sein. Ziel ist, dass sich längerfristig ein Angebot etabliert, dass von der Aarberger Bevölkerung genutzt wird. Die SP Aarberg steht als Organisatorin des Anlasses hinter dem Projekt.

Die SORTEC hilft und unterstützt bei der Durchführung, der Gestaltung der Ausschreibung und mit grossem Fachwissen. Die Bauverwaltung steht dem Projekt positiv gegenüber, was uns sehr wichtig ist, und unterstützt den Anlass mit Helfern bei der Durchführung.

 

Bereits viele Jahre vor dem Bau hat sich die SP Aarberg für eine solche Halle eingesetzt.

AARfithalle eingeweiht

Seit dem 14. Juni 2015 ist die AARfithalle nun offiziell eröffnet.

AARfit - Halle mt Mehrfachnutzung

Die Profile für die AARfithalle stehen. Die Verhandlungen im Hintergrund laufen. Bald kann der Spatenstich erfolgen.

 

Doch bis anhin war es ein mühsamer Weg. 13 Jahre kämpfte die SP Aarberg gegen die bürgerlichen Gegenstimmen.

Nach einem ersten Volks-Ja, dann die Entdeckung der Altlasten. Das Projekt musste nochmals vors Stimmvolk. Mit hauchdünnem Vorsprung wurde das Projekt nun definitiv angenommen.

 

Altlastensanierung

An der Urnenabstimmung vom 25. November 2012 wird über einen Rahmenkredit mit einem Kostendach von 10,55 Mio. Franken abgestimmt. Die erneute Urnenabstimmung wurde nötig, weil im Zuge der Projektierung auf dem Areal des Neubaus Altlasten zum Vorschein kamen, die es ordnungsgemäss zu entsorgen gilt. Kurz vor der Einreichung des Baugesuchs, im Januar 2012, erfuhr die Gemeinde vom zuständigen kantonalen Amt, dass ein Teil der Parzelle, auf welcher die neue Halle zu stehen kommt, neu im kantonalen Verdachtsflächenkataster für Altlasten geführt wird. Aufgrund einer in der Nähe durchgeführten Grundwasserbohrung und eines älteren Planes, wurde herausgefunden, dass sich dort früher eine alte Deponie befand. Bis im Januar 2012 waren auf dem besagten Grundstück im Altlastenkataster keine Altlasten eingezeichnet gewesen. Hingegen war im Februar 2012 auf einmal ein Teil der Parzelle stillschweigend vom Kanton in den Kataster aufgenommen worden. Dieser musste nun eingestehen, dass die Information an die Gemeinde nicht optimal war. Die einberufene Spezialkommission hat eine Untersuchung der Schadstoffe angeordnet.

 

Die Auswertung hat ergeben:

 

- Rübernerde/Humus, ca. 100cm dick 

- Bauabfälle, Schlacken und Materialien aus Zuckerproduktion, ca. 250cm dick

 

Diese Materialien müssen an drei verschiedene Entsorgungsstellen gebracht werden (Teuftal, Lyss, Kappelen). Die Kosten für die Entsorgung und das Zuführen von fehlendem Material wurde mit 1,65 Mio. Franken bezeichnet. Wichtig ist, dass die Spezialkommission nochmals alle 13 Alternativstandorte geprüft hat. Die einzige mögliche Variante – das Verschieben der Halle in den Bereich der Aussentennisplätze neben dem Pfadiheim – hätte praktisch gleich viel gekostet wie die Altlastenentsorgung. Wobei in diesem Fall die Altlasten noch nicht fachgerecht entsorgt wären. Niemand hat wohl Interesse althergebrachte Probleme in nachfolgende Generationen zu überbürden. Die Altlasten müssen jetzt entsorgt werden! Die SP Aarberg steht nach wie vor hinter dem Projekt ihres Gemeinderatsmitglied Samuel Gauler. Die positiven Aspekt und Vorteile rechtfertigen den Bau der Halle. Hervorzuheben sind folgende Ausstattungen der Halle: Tribüne mit Mehrzweckraum, drei Turnhallen, eine mobile Bühne und eine Photovoltaik-Anlage, erstellt durch die EWA Aarberg. Ohne dass gross zusätzliches Material eingemietet werden muss, lässt sich ein Anlass bis 300 Personen durchführen. Die Halle lässt sogar eine Konsumationsbestuhlung bis zu 900 Personen zu. Dies ist in Aarberg bisher nicht möglich. Kulturelle und sportliche Grossanlässe sind eine Chance für Aarberg. Argumente der Gegenstimmen ergründen oft in der Angst vor Steuererhöhung in der Gemeinde Aarberg. Nun ist es so, dass der Entscheid einer möglichen Steuererhöhung an der Gemeindeversammlung gefällt werden würde. Entscheidend hierbei ist auch wie die finanziellen Abschlüsse in Zukunft sein werden. Eingeplant ist zudem, dass ein Eigenkapital der Gemeinde als finanzielle Unterstützung eingesetzt wird. So kann zum jetzigen Zeitpunkt über keine fixe Steuererhöhung gesprochen werden. Die SP Aarberg sagt am 25. November 2012 JA zu „Aarfit. Neubau einer Halle mit Mehrfachnutzung und Altlastensanierung“. Sagen auch Sie JA zu einem sportlichen und kulturellen Aarberg!